Ortung und Vorerkundung von Dükern
Im Rahmen von Düker-Neuverlegungen sollten zur Sicherung mehrerer bestehender Dükersysteme ihre Lage und Tiefe ermittelt werden. Die Messungen erfolgen in Kombination von Georadar- und Boomer-Seismik-Verfahren, elektromag- netischen Induktionsverfahren (EMI) und Sonar.
Bei den Untersuchungen erfolgt die Messungen wasserseitig mit beiden Verfahren gleichzeitig. Die Kombination beider Verfahren ermöglicht auch bei schwierigen Bedingungen am Flussboden (Grobkies, Sohlsteine, Beckeneffekt etc.) eine nahezu lückelose Bestimmung der Lage und Tiefe von Dükersystemen unter Flusssohle. Versorgungsleitungen müssen für die Ortung nicht außer Betrieb genommen werden. Ergänzend zu den wasserseitigen Messungen erfolgt eine Ortung der Anschlusspunkte des Dükers mittels Georadar und EMI-Messungen an Land.
Die Kombination in der Verwendung von elektro- magnetischen Induktionsverfahren, elektro- magnetischen Reflexionsverfahren (Georadar) und akustischen Reflexionsverfahren (Echolot, Boomer-Seismik) führt zur fast lückenlosen Ortung von Dükern.
Der bekannte und derzeit technologisch schwer zu überwindende Beckeneffekt kann durch die Multisensormessung überwiegend kompensiert werden.
Ergebnisplan georteter Dükersysteme und Darstellung der Lage der Flusssohle 